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Handarbeitsmuseum im Amonhaus

Handarbeit vom Feinsten: Jährliche Ausstellungen stellen Handarbeitstechniken und volkskundliche Themen vor. 

Über 2.000 Exponate

Alles begann 2005 mit einer Idee vom damaligen Vizebürgermeister Johann Strohmayer und Elisabeth Honeder. Die beiden saßen eines Tages zusammen und kamen ins Gespräch über ein Museum für Handarbeitsstücke. Noch am selben Abend fragten sie Dr. Gudrun Malicky, ob sie an solch einem Projekt mitarbeiten würde. Denn Dr. Gudrun Malicky und Elisabeth Honeder verbindet die Liebe zur Handarbeit. Die Befragte willigte ein, und so war der Grundstein für das Lunzer Handarbeitsmuseum gleichsam gelegt.

Sammlung mit 2.000 Exponaten
Seit Juli 2005 ist das kleine Museum für Besucher geöffnet. In den vergangenen Jahren hat sich unsere Sammlung auf gut 2.000 Handarbeiten vergrößert.

Alte Bibliothek neu adaptiert
Bestickte Taufkleider, gehäkelte Spitzen und Strickwaren und vieles mehr präsentieren sich in den völlig neu adaptierten Räumlichkeiten der ehemaligen Bibliothek im Amonhaus. Auch heute beinahe in Vergessenheit geratene Handarbeiten wie Kastenstreifen oder Wandschoner zählen zum Bestand des Museums.

Bei unseren jährlich wechselnden Ausstellungen zu bestimmten Themen freuen wir uns auch über Leihgaben zum jeweiligen Thema.

Sonderausstellung 2017

"Handarbeiten aus Siebenbürgen und dem Salzkammergut" lautet der Titel der Sonderausstellung 2017 (Mittwoch 10. Mai bis Mittwoch, 27. Oktober 2016).
Schwerpunkt der Ausstellung sind aufwändige Stickereien aus beiden Regionen. Bis zum 2. Weltkrieg war die textile Heimarbeit im Salzkammergut eine wichtige Verdienstmöglichkeit für die Frauen der Holz- und Solienenarbeiter. Sie wurde durch Schulen gefördert.
In Siebenbürgen waren Tracht und Stickereien wesentliche Zeichen der Zugehörigkeit einer bestimmten Volksgruppe im wechselnden Lauf der Geschichte.
Zwischen den beiden Regionen gibt es auch Zusammenhänge in der Siedlungsgeschichte.
Im 18. Jhdt. wurden evangelische "Landler" aus Oberösterreich und der vor allem aus dem Salzkammergut gewaltsam nach Siebenbürgen deportiert. Im 20. Jhdt., vor allem nach dem 2. Weltkrieg wanderten oder flüchteten viele der "Sachsen" und "Landler" in die umgekehrte Richtung nach Deutschland und auch Österreich.

Öffnungszeiten und Kontakt

Öffnungszeiten:
Anfang Mai bis Ende Oktober:
Mittwoch und Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr

Gruppen-Besuch nach Anmeldung auch zu anderen Zeiten möglich.

Eintritt:
1,50 Euro

Adresse und Kontakt:
Hammerherrenmuseum
Amonstraße 16
3293 Lunz am See
Tel.: +43 (0)7486 / 8081-15 (Tourismusbüro Lunz am See)
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www.eisenstrasse.at/museen