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ÖTSCHER:REICH-Station Bergsteigerdorf Lunz am See

Ein fast schon hochalpiner Pfad führt Sie festen Schrittes durch die urwaldähnlichen Lechner Gräben. Rasch merkt man, dass gute Kondition bei dieser 2-Tagestour nicht schadet. Am „Grünloch“- einer riesigen Doline - wandern Sie am Kältepol Mitteleuropas vorbei. Wer hätte das vermutet? Weitere Dolinen bestimmen den stimmungsvollen Weg zwischen Hirzeck und Wiesenalm hinauf zur Ybbstalerhütte, Ihrem Nächtigungsplatz. Am nächsten Morgen geht es frisch gestärkt über das stark verkarstete, mit Krummholz und Hochstaudenflora bewachsenen Almboden zur Legsteinhütte. Über eine einmalig karstige Kalkstein-Hochfläche mit tiefen Dolinenmulden und bizarren Karrenfurchen sowie reichhaltiger Alpinflora geht es weiter bis zum Gipfel des Dürrensteins (1878 m) mit seinem kunstvollen Töpperkreuz - der alpine Höhepunkt von Lunz am See! Das atemberaubende 360°-Panorama lässt still werden… Der Abstieg führt zuerst durch üppige Latschenfelder, später über die saftigen Almwiesen der Herrenalm hinunter zum Leonhardikreuz. Dort verlassen Sie das Almgebiet und steigen in den idyllischen Waldkessel des Obersees hinab. Der smaragdgrüne Bergsee - einem sagenumworbenen Naturjuwel, umrahmt von urigem Bergwald - bezaubert durch seine kleine Insel und den seltenen Schwimmrasen. Auf einer bequemen Forststraße geht es dann durch das wildromantische Seetal bergab, vorbei am „Brüllenden Stier“ (unterirdischer Wasserfall) und dem ca. 60m hohen Ludwigfall hinunter zum Mittersee. Jetzt ist es nicht mehr weit zum letzten der drei Bergseen, dem Lunzer See. Dort rundet ein erfrischendes Bad die erlebnisreiche Tour perfekt ab.
Unser Tipp: Höhenunterschiede beachten und zeitig losmarschieren! 2-Tagestour!
Streckenlänge: ~ 23 Km Gehzeit: ~ 11 Stunden
Höhenmeter: bis zum Gipfel ~1498 Hm; nach Lunz am See: ~ 1.290 Hm
Wegmarkierung: 2
Empfohlen für: geübte Bergwanderer - gute Kondition und Bergausrüstung erforderlich.

Texte auszugsweise: Mag. Thomas Rambauske (Mostviertel Tourismus), Ing. Andreas Kranzmayr (Erlebnisraum-Optimierung) und Barbara Eigner