Die
Lunzer Pfarrkirche war seit jeher eine vielbesuchte Wallfahrtskirche auf dem Pilgerweg
nach Mariazell. Anfang des 18. Jhdts. erfolgte die Barockisierung und um die Jahrhundertwende die Neugotisierung. Bei einer neuerlichen Umänderung
im Jahre 1952 wurde die gotische Form des Bauwerkes wieder voll zur Geltung gebracht.
Der
aus Lunz stammende Akademische Bildhauer und Wotruba-Schüler Josef Ortner schuf
die neuen Altäre. Bildhauer Adolf Hofmaier fertigte in jüngster Zeit den Volksaltar
und das Vorlesepult an. Der Kirchenraum hat beachtliche Ausmaße (Länge 26m, Höhe
19m) und ein wunderschönes Sternrippengewölbe. Für die Zweischiffigkeit gibt es
bis heute keine stichhaltige Erklärung.
Die
Kirche ist den Hl. Drei Königen geweiht (eine europäische Seltenheit!). Sie
sind auf dem rechten Hauptaltar wuchtig dargestellt. Das wertvollste Stück der
Kirche ist allerdings die Gnadenstatue "Maria im goldenen Sessel" von einem unbekannten
Künstler in der Mitte des 15. Jhdts. geschaffen. Die Schrammen an der Stirnseite
des Jesuskindes und an der Wange der Gottesmutter dürften von einem Türkensäbel
stammen. Zahlreiche Pilger und Urlauber besuchen
auch heute unsere Kirche. Sie ist nicht nur ein Kunstwerk, das bestaunt wird,
sondern auch ein Ort des Gebetes und der Meditation, in dem Menschen zu sich selber
und zu Gott finden können! | Röm.-Kath.
Pfarramt Kirchenplatz 1 3293 Lunz am See Tel & Fax 07486 8227 pfarramt.lunz@direkt.at
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der
Pfarre Lunz Gottesdienstzeiten:
Samstag Normalzeit: 18 Uhr, Sommerzeit 19 Uhr
Sonntag: 9 Uhr
Pfarrer seit 1980:
Norbert Hahn

Pastoralassistent seit
1986: Hermann Schnabel

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