Die prämierte
Seebühne Die Freude, aber auch die Überraschung
war riesengroß, als Donnerstag Abend der Gewinner des österreichischen
Baupreises 2005 im Wiener MAK verkündet wurde: Die Lunzer Seebühne setzte
sich gegen so illustre Bauwerke wie den Hauptbahnhof Innsbruck, den Unicampus
Krems oder den Flughafen Tower in Schwechat durch - die vom gebürtigen Lunzer
Künstlers Hans Kupelwieser erdachte und konstruierte Bühne holte sich
den mit 40.000 Euro dotierten Hauptpreis. Ingesamt wurden
157 (!) Projekte beim erstmals von der Immobilien Privatstiftung ausgeschriebenen
Bewerb eingereicht. 
Die
hochkarätig besetzte Jury überzeugte vor allem die multifunktionale
Bauweise und der hybride Charakter der Seebühne. Das Prinzip: Untertags dient
die 50 Quadradmeter große Bühnenfläche als Dorado für Badegäste.
Am Abend wird die stufenförmige Sitzplatzabdeckung durch Wasserkraft gehoben
und eine überdachte Zuschauertribüne mit 250 Sitzplätzen entsteht. Idealer
Festival-Auftakt Die Auszeichnung ist ein wunderbarer Auftakt
für den heurigen Festivalsommer auf der Seebühne. Die wellenklaenge
starten noch in dieser Woche mit ihrem spektakulären Programm, im August
wird dann das "More Ohr Less"-Festival von Joachim Roedelius mit feinen
elektronischen Klängen begeistern. Und das alles auf der nun frisch prämierten
Seebühne... Mehr über
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