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 07.09.2010 
  EIN BLICK ZURÜCK

Lunz in Montanis

 
 Das Hammerherrenmuseum 
   
 

Besichtigen Sie die Rauchküche des Amonhauses, alte bäuerliche Gegenstände, eine Ausstellung über das Vorkommen der Höhlenbären, ein naturhistorischer Raum sowie einen Bergwerksschauraum. Im Amonhaus.

 
   
 

Einmaliger Gratis-Besuch mit der NÖ-Card

NÖ Card

Ein Paris in Lunz
Heinrich Paris, geboren als Offizierssohn 1864 in Polesella am Po, kam als ausgebildeter Lehrer 1884 nach Lunz und erkannte, dass die Leute aus der Gegend ihre alten Gegenstände und zum Teil auch Wertsachen nicht verwahrten. Er sammelte dieses Gut in seinem Privathaus. Als er erfuhr, dass es im Hammerherrenhaus (erbaut 1551) im ersten Stock Zimmer zu mieten gab, nahm er drei dieser Räume.

Hammerherrenmuseum - Copyright: weinfranz.at

Seine jahrelang gesammelten Gegenstände wurden sortiert, zugeteilt und dementsprechend auch präsentiert. Im Jahr 1914 wurde das Museum offiziell eröffnet und von ihm bis zu seinem Tod im Jahr 1940 geführt.

Anschließend wurde es von der Gemeinde Lunz übernommen, aber die Mehrheit im Gemeinderat wollte diese Sammlung nicht behalten. Erst 11 Jahre später, im Jahr 1951, übernahm auf Ersuchen des damaligen Bürgermeisters Dipl.-Ing. Techn. Rat Kurt Pfeiller die Schriftstellerin und Heimatforscherin Elisabeth Kraus-Kassegg die Leitung des Museums. 1960 wurde das Hammerherrenhaus von der Gemeinde angekauft. Mit Hilfe des Bundesdenkmalamtes und des Landes NÖ wurde das Haus renoviert.

Hammerherrenmuseum - Copyright: weinfranz.at

1964 wurde im ersten Stock des Hauses das Gemeindeamt eingerichtet und die gesamten Räumlichkeiten im Erdgeschoss als Heimatmuseum und später als Hammerherrenmuseum adaptiert.

Hammerherrenmuseum - Copyright: weinfranz.at

Öffnungszeiten:
1. Juni bis 30. September täglich außer Montag von 10 bis 12 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ganzjährig jeden Mittwoch um 10 Uhr

Eintritt nur mit Führung möglich!

zu den Eisenstraße-Museen

Alle Museen entlang der Eisenstraße im Überblick

 
   
  
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