DER
OBERSEE Wie das Becken des Untersees wurde auch das Becken des
Obersees vom Eis der letzten Eiszeit ausgeschürft. Trotzdem ist der Obersee von
allen anderen Seen völlig verschieden - ein landschaftliches Kleinod. Am südlichen
und westlichen Ufer schwimmen Torfmoosbestände mattenartig auf dem See. Die Moose
sind so miteinander verfilzt, dass man bequem darauf gehen kann, ohne unterzugehen.
Beim Gehen beginnt die ganze Matte zu schwingen, weshalb diese seltene Erscheinung
als "Schwingrasen" bezeichnet wird. Darauf wächst die fleischfressende Pflanzenart:
der Sonnentau. Der Schwingrasen bietet aber noch eine andere Überraschung. Im
Winter pressen ihn gewaltige Schneemengen (drei Meter und mehr sind keine Seltenheit)
wie eine Zitrone aus. Länge: 797 m, Tiefe: 15 Meter, Fläche:
14 ha, Seehöhe: 1116 m |